Ein Kind was mit einer Wasserspritzpistole auf Viren schießt.

Influenza bei Kindern – Was Eltern wissen sollten

Was ist Influenza?

Die Influenza, auch „echte Grippe“ genannt, ist eine Viruserkrankung, die vor allem in den Herbst- und Wintermonaten auftritt. Kinder sind besonders häufig betroffen, da sich das Virus in Kitas, Schulen und Spielgruppen schnell verbreitet.

Symptome der Influenza

Die Erkrankung beginnt oft plötzlich und macht Kinder für etwa eine Woche sehr krank. Typische Symptome sind:
✔️ Hohes Fieber (über 39°C)
✔️ Starke Müdigkeit und Gliederschmerzen
✔️ Husten, Halsschmerzen und Schnupfen
✔️ Kopfschmerzen und manchmal Übelkeit oder Erbrechen

Behandlung: Was hilft bei Influenza?

Da die Influenza durch Viren verursacht wird, helfen Antibiotika nicht. In den meisten Fällen heilt die Krankheit von allein aus. Wichtig ist eine gute symptomatische Behandlung:
🛏️ Viel Ruhe – Das Kind sollte sich ausruhen können.
💧 Ausreichend trinken – Um Flüssigkeitsverlust durch Fieber auszugleichen.
🌡️ Fieber senken – Falls nötig, mit Paracetamol oder Ibuprofen, bei Kindern über 1 Jahr können auch Wadenwickel hilfreich sein.
🌬️ Frische Luft & Luftfeuchtigkeit – Ein frisches Raumklima kann Husten und Halsschmerzen lindern.

Wann sollte man mit dem Kind zum Arzt?

In den meisten Fällen kann eine Influenza zuhause auskuriert werden. Es gibt jedoch Situationen, in denen Eltern mit ihrem Kind unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten:
🚨 Wenn das Kind sehr schlapp ist und kaum trinkt
🚨 Wenn das Fieber länger als 4-5 Tage anhält
🚨 Bei starken Atemproblemen oder anhaltendem Husten
🚨 Wenn es zu Ohrenschmerzen kommt (Hinweis auf eine bakterielle Infektion)
🚨 Wenn das Kind unter einer chronischen Erkrankung leidet (z. B. Asthma, Herzfehler, Immunschwäche)

Komplikationen: Wann wird die Influenza gefährlich?

Gelegentlich kommt es zu bakteriellen Infektionen als Folge der Influenza, z. B.:
🦠 Mittelohrentzündung – Typisch bei Kleinkindern, oft mit Ohrenschmerzen und Fieber.
🦠 Lungenentzündung – Wenn das Fieber erneut ansteigt und der Husten stärker wird bzw. mit Atemnot vergesellschaftet ist.
Diese Infektionen müssen dann in der Regel mit einem Antibiotikum behandelt werden.

Wie kann man vorbeugen?

Die beste Vorbeugung ist die jährliche Influenza-Impfung, die für Kinder ab 6 Monaten empfohlen wird. Sie schützt nicht nur das Kind, sondern auch Familienmitglieder und andere Kinder in der Umgebung. Die Impfung wird von den Krankenkassen in der Regel übernommen und kann schwere Verläufe verhindern.

Fazit

Influenza ist zwar unangenehm, heilt aber in den meisten Fällen ohne Komplikationen aus. Eltern sollten auf eine gute Versorgung zuhause achten und wissen, wann ein Arztbesuch notwendig ist. Besonders wichtig: Die Grippeimpfung kann Kinder und ihre Familien wirksam schützen.

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